Heute war ich es nach zehn Tagen endlich leid, mit der defekten Glühbirne meines rechten Scheinwerfers (Abblendlicht) zu fahren. Nach einem kurzen Blick ins "Handbuch" war die zu öffnende Abdeckung sowie die zu tätigenden Schritte zum Ausbau klar, gesagt, getan, die fragliche Birne war recht bald in meiner Hand, damit ich mit diesem Referenzexemplar eine passende neue erwerben konnte. Schon beim Ausbau war mir klar, dass das Wiedereinsetzen nicht so trivial sein wird, da man nicht nur nix sehen konnte und fast im Blindflug arbeiten musste, sondern weil man auch nur für eine Hand Platz zum werkeln hatte - und auch für die war es eng. Aber was mich dann beim Einbau erwartete, war so deprimierend und niederschmetternd, dass ich kurz davor war die Sache abzubrechen und am Montag in eine Werkstatt zu fahren. Es musste letztlich nur noch ein kleiner blöder Drahtbügel zur Fixierung der Birne in der Fassung arretiert werden. Nur noch... Das hat mich alleine fast dreißig Minuten gekostet. Ich bin für solcherlei Geschicklichkeitsübungen einfach nicht geeignet. Demnächst haben meine Glühbirnen im Auto nicht mehr durchzubrennen. Fertig.
iatbe - am Samstag, 18. November 2006, 16:26 - Rubrik: Der Alltag