Wir waren - wie in letzter Zeit üblich - reichlich zu früh an der Live Music Hall (LMH). Etwa eineinhalb Stunden vor Einlass. Allerdings waren wir nicht die ersten und schon von weitem konnten wir erkennen, dass wir richtig waren. Hier würde ab 19:00 Uhr die erste Vorband ihr Stelldichein geben. Dann schnell noch einen Parkplatz suchen, um vorher noch was essen zu können. Die Straße, an der die LMH liegt selber war schon vollgeparkt. Also die nächste rechts, dann hinten wieder rechts und dann noch mal, dann müssten wir... sind wir aber nicht. Total verfahren, nach drei Mal rechts ab. Wie heißt die Straße hier? - Keine Ahnung. Ist denn hier kein Schild? Ah, 'Äußere Kanalstraße'. Die ist aber nicht mehr auf diesem Kartenabschnitt... Ist in Deinem Straßenatlas eigentlich eine Karte von Köln?
Naja, die 'Äußere Kanalstraße' war dann doch auf dem vorher ausgedruckten Abschnitt (nur völlig woanders als ich vermutet hätte, wo wir seien) und irgendwie haben wir auch zurück gefunden. Beim PLUS durfte man nur sechzig Minuten parken (anschließend würde man abgeschleppt werden; so verhieß es zumindest ein Schild), also doch irgendwo an die Straße und dann nix wie los zum nächsten FastFood-Restaurant. Die dürfen so heißen, weil sie Toiletten haben, die öffentlich zugänglich sind. Völlig egal, ob nur ein Pissoir richtig funktioniert oder nicht. Danach noch schnell in den PLUS und wider besseres Wissen Bier in Plastikflaschen kaufen. Hm, warm nochmal so lecker, also den Rest einfach an der Straße stehen lassen, die 'netten' Ordnungskräfte von der LMH haben sich auch ein Geschenk verdient. Drinnen dann erst einen ungläubigen Blick ernten, weil man 'zwei Pils' bestellt und anschließend ein 'Danke schön' hören, wenn die Bestellung auf 'ähh, zwei Kölsch' korrigiert wird.
Das Publikum war reichlich gemischt. Von alten Hasen (die In Flames schon ein bisserl länger kennen) über ein paar Ver(w)irrte, die sie erst seit dem etwas sanfteren und reichlich cleanen Soundtrack To Your Escape kennen - und ob der vielen Metalheads doch etwas erstaunt schienen - bis zu der einen oder anderen aufgetakelten Tusse, die ich gerne vermisst hätte, war so ziemlich alles dabei.
Mit etwas Verspätung spielte dann gegen 19:30 Uhr die erste von zwei Vorbands: DevilDriver (mit MP3s zum kostenlosen Download zum reinhören). Ich muss sagen: GEIL! Der Albumkauf steht schon fest. Und wenn die im Studio nur halb so gut sind, wie sie live spielen, dann ist das ein hammermäßiges Album. Nackenschmerzfaktor 10. Zur Orientierung: der Sänger Dez Fafara singt auch bei Coal Chamber.
Die zweite Vorband, Caliban aus deutschen Landen, traf dann überhaupt nicht meinen Geschmack. Irgendwie spukte mir ständig das Wort 'Nu-Metal' im Kopf herum. Für zwei, drei Songs okay, aber dann ist's auch gut.
Als auch Caliban mit ihrem Programm durch waren, ließen In Flames ziemllich lange auf sich warten, was mir ehrlich gesagt tierisch auf den Sack ging. Nach gut dreißig Minuten rumgewarte ging's dann aber los. Und das warten hat sich gelohnt. Das Programm erstreckte sich über die meisten Alben (mir fehlte eigentlich nur 'Moonshield' vom 'The Jester Race') und das pogen war wieder angenehmer. Die LMH war allerdings dermaßen voll, dass wir uns recht früh wieder zurückgezogen haben. Zur Theke. Dort war die Bedienung so freundlich, uns zwei Halbliterbecher Leitungswasser zu spendieren, mit denen wir den schlimmsten Hitzewall abkühlen konnten, indem wir uns das Wasser über den Kopf gossen. Das hielt dann erst wieder für eine halbe Stunde. Zwischendurch wurde gemoscht was das Zeug hält, ab und zu ein Becher Wasser verdrückt - fahren mussten wir früher oder später ja beide wieder - und später auch noch mal eine weitere 'Dusche' genommen. Leider konnte sich Anders Fridén Kommentare wie you are the best fucking audience ever nicht verkneifen. Klar. Waren wir. Sag's noch einmal Anders. Und vergiss nicht, es auch beim nächsten Auftritt irgendwo anders zu erwähnen. Wie auch immer, es war ein Hammergig. Ich weiß auch nicht mehr wie lange sie gespielt haben, es war auf jeden Fall lange. Wenn es auch - enttäuschenderweise - keine Zugabe gab.
Gegen 02:30 Uhr lag ich dann auch endlich wieder in meinem Bettchen. Die Klamotten immer noch von oben bis unten schweißnaß (lustig sind diese Salzspuren auf der Hose), das linke Ohr völlig im Arsch, Nacken und Schultern pulsierend vor Schmerz und auch sonst ziemlich neben der Spur. Der beste Indikator, das dies ein wirklich gutes Konzert war.
Naja, die 'Äußere Kanalstraße' war dann doch auf dem vorher ausgedruckten Abschnitt (nur völlig woanders als ich vermutet hätte, wo wir seien) und irgendwie haben wir auch zurück gefunden. Beim PLUS durfte man nur sechzig Minuten parken (anschließend würde man abgeschleppt werden; so verhieß es zumindest ein Schild), also doch irgendwo an die Straße und dann nix wie los zum nächsten FastFood-Restaurant. Die dürfen so heißen, weil sie Toiletten haben, die öffentlich zugänglich sind. Völlig egal, ob nur ein Pissoir richtig funktioniert oder nicht. Danach noch schnell in den PLUS und wider besseres Wissen Bier in Plastikflaschen kaufen. Hm, warm nochmal so lecker, also den Rest einfach an der Straße stehen lassen, die 'netten' Ordnungskräfte von der LMH haben sich auch ein Geschenk verdient. Drinnen dann erst einen ungläubigen Blick ernten, weil man 'zwei Pils' bestellt und anschließend ein 'Danke schön' hören, wenn die Bestellung auf 'ähh, zwei Kölsch' korrigiert wird.
Das Publikum war reichlich gemischt. Von alten Hasen (die In Flames schon ein bisserl länger kennen) über ein paar Ver(w)irrte, die sie erst seit dem etwas sanfteren und reichlich cleanen Soundtrack To Your Escape kennen - und ob der vielen Metalheads doch etwas erstaunt schienen - bis zu der einen oder anderen aufgetakelten Tusse, die ich gerne vermisst hätte, war so ziemlich alles dabei.
Mit etwas Verspätung spielte dann gegen 19:30 Uhr die erste von zwei Vorbands: DevilDriver (mit MP3s zum kostenlosen Download zum reinhören). Ich muss sagen: GEIL! Der Albumkauf steht schon fest. Und wenn die im Studio nur halb so gut sind, wie sie live spielen, dann ist das ein hammermäßiges Album. Nackenschmerzfaktor 10. Zur Orientierung: der Sänger Dez Fafara singt auch bei Coal Chamber.
Die zweite Vorband, Caliban aus deutschen Landen, traf dann überhaupt nicht meinen Geschmack. Irgendwie spukte mir ständig das Wort 'Nu-Metal' im Kopf herum. Für zwei, drei Songs okay, aber dann ist's auch gut.
Als auch Caliban mit ihrem Programm durch waren, ließen In Flames ziemllich lange auf sich warten, was mir ehrlich gesagt tierisch auf den Sack ging. Nach gut dreißig Minuten rumgewarte ging's dann aber los. Und das warten hat sich gelohnt. Das Programm erstreckte sich über die meisten Alben (mir fehlte eigentlich nur 'Moonshield' vom 'The Jester Race') und das pogen war wieder angenehmer. Die LMH war allerdings dermaßen voll, dass wir uns recht früh wieder zurückgezogen haben. Zur Theke. Dort war die Bedienung so freundlich, uns zwei Halbliterbecher Leitungswasser zu spendieren, mit denen wir den schlimmsten Hitzewall abkühlen konnten, indem wir uns das Wasser über den Kopf gossen. Das hielt dann erst wieder für eine halbe Stunde. Zwischendurch wurde gemoscht was das Zeug hält, ab und zu ein Becher Wasser verdrückt - fahren mussten wir früher oder später ja beide wieder - und später auch noch mal eine weitere 'Dusche' genommen. Leider konnte sich Anders Fridén Kommentare wie you are the best fucking audience ever nicht verkneifen. Klar. Waren wir. Sag's noch einmal Anders. Und vergiss nicht, es auch beim nächsten Auftritt irgendwo anders zu erwähnen. Wie auch immer, es war ein Hammergig. Ich weiß auch nicht mehr wie lange sie gespielt haben, es war auf jeden Fall lange. Wenn es auch - enttäuschenderweise - keine Zugabe gab.
Gegen 02:30 Uhr lag ich dann auch endlich wieder in meinem Bettchen. Die Klamotten immer noch von oben bis unten schweißnaß (lustig sind diese Salzspuren auf der Hose), das linke Ohr völlig im Arsch, Nacken und Schultern pulsierend vor Schmerz und auch sonst ziemlich neben der Spur. Der beste Indikator, das dies ein wirklich gutes Konzert war.