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Studium

Hui, noch vierzehn Tage, dann ist Abgabetermin für das Projekt. Und nix läuft so wie es sollte. Ich sehe schon wieder ein paar sehr lange Nächte auf mich zukommen.

Diese Leichtigkeit, die man plötzlich verspürt, wenn der Diplomantrag erst einmal gestellt ist.

Es macht sich stark bemerkbar, dass wir während der bisherigen Studienzeit nicht ein einziges Softwareprojekt durchgeführt haben. Wir führen gruppeninterne Diskussionen, die überhaupt nicht sein müssten. Aber da es von uns eigentlich keiner so genau weiß, müssen wir eben diskutieren, was wir denken was richtig sei. Und das hält uns doch an mancher Stelle auf.

Die heute Projektsitzung unseres Teams hat das erste Mal seit langem wieder ein wirklich wichtiges Ergebnis erbracht. Vorzeigbar ist es nur bedingt, aber die "theoretische" Leistung war notwendig und hat meines Erachtens eine weitere erfolgreiche Vorgehensweise überhaupt erst ermöglicht. Ohne gewisse und heute getätigte Überlegungen und Schlussfolgerungen wäre die Praxis alsbald ins stocken geraten, da bin ich sicher. Jetzt noch ein Feierabendbier und vielleicht noch vor Mitternacht ins Bett...

Ich habe ein Thema. Jetzt muss ich nur noch den Wunschdozenten und meinen Brötchengeber überzeugen. Ein Klacks, wo ich doch (auf Arbeitgeberseite) mit progressiven Ideen noch nie gescheitert bin...

"Dann haben Sie ein Gigabit-Ethernet mit einer maximalen Kabellänge von zwei Metern. Das ist dann ein kurzes Netz."

So langsam wird unser Projekt, welches wir in diesem Semester statt einer Klausur als Leistungsüberprüfung auferlegt bekommen haben, ziemlich erwachsen. Ich stehe kurz davor, den Betriebsausflug kommenden Samstag abzusagen, da ich fürchte, dass wir mit unserem Projekt sonst in arge Zeitnot kommen; auch wenn der Abgabetermin "erst" im September liegt. Aber der September kommt schnell und unverhofft...

Ganz offen gesprochen ist unser Dozent in Controlling eine faule Sau. Er zieht diese Show jetzt schon im dritten Semester ab, dass er - wenn die Vorlesungen denn überhaupt stattfinden - am liebsten seinen Assistenten schickt. Dann, in einer der letzten Vorlesungen vor der Klausur hält er es wieder für angebracht selber zu erscheinen und spricht noch mal eben die klausurrelevanten Themen durch. Und wenn er das nicht so unschlagbar gut könnte, wäre wohl schon längst ein Veto der Studenten gegen diesen Dozenten eingelegt worden. Aber er hat durchaus eine geniale Ader an sich, das muss ich ihm lassen. Und wer weiß was er uns alles lehren könnte, wenn er denn nur Bock dazu hätte...

Ich habe mir heute einmal spaßeshalber vorgenommen, mich aktiv an der Vorlesung zu beteiligen. Interessant, die Vorlesungszeit vergeht wesentlich schneller und der Stoff bleibt auch besser hängen. Wer hätte das gedacht... sollte ich immer machen... wenn es nicht so anstrengend wäre...

Durchgefallen. In Multimediadesign. Ehrlich gesagt wundert es mich nicht. Auf ein neues, der Termin zum nachschreiben ist schon angesetzt...

 

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